Innere Apokalypse![]() In 14 Songs offenbart sich unvergleichbare musikalische Vielfalt im Spektrum zwischen hämernden, verzerrten Beats und orchestraler Sanftmütigkeit - technoide Härte und melanchlische Subtilität wechseln sich ab und ergänzen einander. Der reichhaltige Einsatz symphonischer Elemente unterstreicht den musikalischen Anspruch hinter dem Album, das sich in Puncto Tanzbarkeit und "Feierpotenzial" nicht verstecken muss. Thematisch bewegen sich die größtenteils deutschsprachigen Texte in den szenetypischen Abivalenzen von Leid, Hoffnung, Liebe und Tod, Angst und Einsamkeit. Ebensolche Vielseitigkeit beweist die wandlungsfähige Stimme, welche den mal zynischplakativen, mal poetisch nach innen gekehrten Inhalten Ausdruck, Kraft und Tiefe verleiht. Dem Album einen Genrestempel aufzudrücken wäre zu einengend für ein Werk, das nach 5 Jahren Entstehungszeit verspricht, Szenegeschichte zu schreiben. |
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